In der Installationstechnik kann man zwischen drei Rohrtypen unterscheiden.
Zuerst klassische Metallrohre, wie (Bleirohr), Gussrohr, schwarzes Rohr, verzinktes Rohr, C-Stahlrohr, Kupferrohr und das Edelstahlrohr. Diese Rohre eignet sich durch die hohe mechanische Belastbarkeit hervorragend zur Aufputz-Installation, allerdings ist die Korrosionsbeständigkeit, Verarbeitungsgeschwindigkeit niedrig und der Preis meist hoch.
Die zweite Gruppe sind die Kunststoffrohre, die im Laufe der Zeit die Metallrohre immer mehr zurückdrängten. Zu Ihnen gehören z.B. die PVC-Rohre, PEX-Rohre und die
PE-Rohre. Das PEX-Kunststoffrohr ist gut geeignet für Warm- und Kaltwasserleitungen im Haus unter dem Estrich. Das PE-Rohr eignet sich sehr gut für die Erdverlegung. All diese Rohre lassen sich sehr schnell verlegen und der Preis ist deutlich angenehmer, aber diese Rohre sind nur bedingt diffusionsdicht und benötigen aufgrund ihrer Flexibilität und starken Längenausdehnung ein größeres Knowhow bei der Rohrbefestigung.
Das führte zur Entwicklung der dritten Rohrart, dem
Mehrschichtverbundrohr.
Diese Rohre verfügen über eine Formstabilität und Diffusionsdichtigkeit ähnlich den Metallrohren, sind zugleich aber leichter, kostengünstig und flexibel wie Kunststoffrohre.
Sie sind inzwischen für fast alle Anwendungsbereiche zugelassen, z.B. als Heizung-, Sanitär-, sowie Pressluftleitungen und sogar Löschwasserleitungen.